Moderation: Oliver Scibor Arbeitskreis
Protokollführung:     Achim Goltz Arbeitskreis
Referent: Ingmar Carlberg Forbit

Am o.g. Forum nahmen 16 BR- Kollegen/innen aus den unterschiedlichsten Stadtwerkebereichen teil. Die Kollegen Oliver Skibor und Ingmar Carlberg, die am 06.11.2012 vorab das sehr umfangreiche und komplexe Thema „Mobiles Arbeiten“ im Plenum vorstellten, erläuterten im Forum wesentliche Schwerpunkte hieraus, die zur Umsetzung in eine Betriebsvereinbarung münden sollten.

Schwerpunkte der anschließenden Diskussion waren u.a. die Themen: Arbeitszeit, Bezahlung, Kontrolle und Eigenverantwortlichkeit. Gleichzeitig war das Thema „Vereinbarkeit Beruf und Familie“ ein sehr Emotionales.

Doch nun der Reihe nach:
Ingmar Carlberg schlug den Anwesenden vor, sich zunächst vorzustellen und folgende Fragen zu beantworten:
Wo komme ich her? Was mache ich dort? Mein Bezug zum Thema? Meine Erwartungen?

Folgende Antworten wurden zu „Bezug zum Thema gemacht:
„Arbeite über Citrix auch am WE, Token Zugänge nehmen zu, Remote Zugänge, Wildwuchs bei Blackberry und Smartphone, Workforce, Rufbereitschaft und ständige Erreichbarkeit, Heimarbeitsplätze, Vertrauensarbeitszeit, Token für die Zeit des Erziehungsurlaubs, Beruf und Familie.“

Folgende Antworten wurden zu „Erwartungen“ gemacht:
„Neue Ideen, Anregungen für eigene Betriebsvereinbarungen, Überwachung regeln, Muss man Citrix- Zugänge wirklich regeln, Die Kollegen sollen (wieder) für ihre Familie da sein, Welche Ansätze zur Mitbestimmung gibt es?“

Hieraus entwickelte sich eine sehr rege Diskussion, die sich insbesondere auf die dienstliche Nutzung und Dauer von mobilen Geräten innerhalb und außerhalb der normalen Dienstzeit beziehen. Wie groß ist der Anteil der anzusetzenden Arbeitszeit nach Dienstschluss? Gleichzeitig wurden die Möglichkeiten zur Auswertung o.g. Daten durch die Nutzung von Token besprochen.  Über die  Administratoren können VPN- Protokolle erstellt werden, die Aussagen über getätigte Aktivitäten mobiler Geräte machen.

Berichtet wurde auch der Umgang mit mobilen Geräten zu Hause, weil Projekte auch über den Dienstschluss hinaus, bearbeitet werden. Hierzu wurde geäußert, dass Projekte nie enden und somit der /die Mitarbeiter/innen sich selbst steuern muss/müssen.

Es wurde auf Grund der fortgeschrittenen Zeit klar, dass das Thema „Mobiles Arbeiten“ integriert in eine Einzelvereinbarung noch offene zu klärende Punkte beinhaltet und nicht durchgängig behandelt werden konnte.