Moderation: Achim Goltz Arbeitskreis
Referent: Günther Schneider Arbeitskreis

Fast 2 Dutzend Teilnehmer fanden sich zum o.g. Forum ein, Achim Goltz und Günther Schneider begrüßen die Anwesenden sehr herzlich.

Nach einigen ersten Fragestellungen zum Thema Smart Metering/ Smart Grid ergab sich eine lebhafte Diskussion.

Die ersten Fragen bezogen sich auf die Definitionen; was versteht man unter Smart Metering und Smart Grid?

Günther Schneider erklärte die Begriffe so:

Smart meter ist ein intelligenter Zähler für Energie (Strom oder Gas), der dem Anschlussnutzer den tatsächlichen Energieverbrauch sowie die tatsächliche Nutzungszeit anzeigt und in ein Kommunikationsnetz eingebunden ist.

Smart Grid ist ein intelligentes Stromnetz und umfasst die kommunikative Vernetzung und Steuerung von z.B. elektrischen Verbrauchern.

Fragen wie: Habt ihr das schon im Betrieb, Ist die Datensicherheit gewährleistet, wie ist die Kostenverteilung geregelt, werden die Daten in der Cloud gespeichert, wurden angeregt diskutiert.

Des Weiteren wurden Befürchtungen in der Versorger- Kundenbeziehung geäußert, wenn die Zähler eingebunden werden.

In Offenbach wurden Zähler ein- und im Anschluss (kein Nutzen) wieder abgebaut.

Wie werden Verantwortlichkeiten gehandelt und wie ernst werden die Befürchtungen, dass Angriffe auf die Netze stattfinden, wahrgenommen und reglementiert?

 

Fazit: In Deutschland ist der Einbau von intelligenten Energiezählern nach dem EnWG inzwischen Pflicht.

Messstellenbetreiber haben nach den Anforderungen des §21c EnWG u.a. bei Letztverbrauchern mit einem Jahresverbrauch größer 6000 Kilowattstunden Messsysteme einzubauen, die den Anforderungen nach §21d und 21e EnWG genügen, soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar ist.